Aktivitäten

2006

  • 6. Februar 2006. Exkursion mit der 7.d Klasse des Gymnasiums St. Martin nach Triest und Besuch des Konzentrationslagers „Risiera di san Sabba.“
  • 20. Juni 2006. Exkursion mit der 4c Klasse der Hauptschule 4 in Landskron nach Kobarid, wo wir im Museum die Ausstellung über den Ersten Weltkrieg besichtigten. Bei der Hinfahrt blieben wir in Strmc, ein kleines Dorf unter dem Predil, stehen. Im Oktober 1943 wurde die männliche Bevölkerung diese Ortschaft im Rahmen einer so genannten „Sühnemaßnahme“ von einer SS-Einheit erschossen. Die Frauen und die Kinder wurden deportiert und das Dorf niedergebrannt. Beim Denkmal legten wir Blumen nieder.
  • 24. Oktober 2006. Buchpräsentation: Das Buch mit dem Titel „Ein korrekter Nazi – Oskar Kraus NS-Oberbürgermeister von Villach“ mit dem Untertitel „Kärntner Erinnerungsk(r)ämpfe“ wurde im Villacher Rathaus, Paracelsussaal, vorgestellt. Verfasst wurde das Buch von den beiden Historikern Lisa Rettl und Werner Koroschitz. Dieses Projekt wurde vom Verein Erinnern mit 400,00 Euro unterstützt.
  • 25. Oktober 2006. Denkmalerweiterung: Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung wurde das „Denkmal der Namen“ um 12 Namen erweitert, sodass nun 128 Namen auf dem Mahnmal eingraviert sind. Gleichzeitig wurde jene Namenstafel, die im April von unbekannten Tätern zerstört wurde, erneuert. Die Gedenkansprache hielt Stefan Jank von der Kulturinitiative kärnöl. Schülerinnen der Montessori-Hauptschule in Landskron bei Villach gestalteten eine Lesung zum Thema „Gedenken an Jožek Kokot“, einem Kärntner Slowenen, der im KZ Mauthausen von den Nazis ermordet wurde. Blumen wurden von der Stadt Villach, dem Verein Erinnern, dem KZ Verband, den Villacher Grünen und der KPÖ Villach niedergelegt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Kelag Blasorchester.
  • 3. November 2006. Präsentation der Website www.karawankengrenze.at. Der Verein „Erinnern-Villach“ hat gemeinsam mit der Villacher Kulturinitiative „kärnöl“ die Dokumente, die der slowenische Historiker Tone Ferenc 1980 in Buchform herausgebracht hat, auf der Website www.karawankengrenze.at online gestellt. Das Buch ist seit vielen Jahren vergriffen und den Verlag gibt es nicht mehr. Bei diesen Dokumenten handelt es sich um wichtige Quellen zur Germanisierungspolitik der Nationalsozialisten in der Oberkrain/Gorenjska und der Untersteiermark von 1941 bis 1945. Die Website wurde im Cafe Platzl in Villach der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • 9. November 2006. Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an das Judenpogrom November 1938 in der evangelischen Kirche Stadtpark Villach. Pfarrer Jürgen Öllinger begrüßte die Teilnehmer. Die Gedenkansprache hielt der Wiener Schriftsteller Doron Rabinovici. Zum Schluss wurde ein kurzer Filmausschnitt „ How can you call it Heimat“ von Werner Koroschitz und Robert Schabus gezeigt. In diesem Film kommt Leo Fischbach, ein Villacher Jude, dem 1938 die Flucht in die USA gelang, zu Wort. Für die entsprechende Musik sorgte das Streichquartett des Landeskonservatoriums Klagenfurt, welches zwei Stücke des Villacher Komponisten Willi Bauer zu Gehör brachte.
  • 22. November 2006. Ansprache von Hans Haider, Obmann des Vereins Erinnern, im Slowenischen Gymnasium in Klagenfurt anlässlich der Eröffnung der Anna-Frank Ausstellung.

 

 

 

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