Opfer des NS Regimes

Johann Tscheinig

geboren am 9. Dezember 1888 in Umdath/Gottestal

vermisst seit Jänner 1945

zuletzt wohnhaft in Umdath

 

Der Matevz-Hof von Johann Tscheinig und seiner Schwester sollte bereits 1941 zur Umsiedlung freigegeben werden, Johann Tscheinig verweigerte dies jedoch. Im September 1942 wurde die Gestapo eingeschaltet und eine Zwangsbewirtschaftung eingeleitet. Nach einer Räumungsklage wurde Ende 1944 ein neuer Bewirtschafter eingesetzt. Im Jänner 1945 wurde Johann Tscheinig von der Gestapo abgeholt. Danach verliert sich seine Spur.

 

Quelle:

Brigitte Entner, Wer war Klara aus Sentlips/St. Philippen? Kärntner Slowenen und Sloweninnen als Opfer der NS-Verfolgung. Ein Gedenkbuch. Klagenfurt 2014, S. 460.

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