Opfer des NS Regimes

Anna Taubmann, geb. Blach

geboren am 8. November 1914 in Saalfelden

gestorben im Ghetto von Lodz/Polen

zuletzt wohnhaft Seebach Nr. 4 bei Villach

 

Anna Taubmann war mit Florian Taubmann verheiratet und hatte mit ihm zwei Kinder, Florian und Kornelia. Als Angehörige der Volksgruppe der Sinti wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter Anna Blach und ihren beiden Kindern in das „Zigeuneranhaltelager“ Weyer bei St. Pantaleon/Innviertel eingewiesen. Im November 1941 wurden sie mit ihren beiden Kindern in das KZ-Lackenbach/Burgenland und von dort in das Ghetto von Lodz deportiert. Das Genaue Todesdatum ist unbekannt.

 

Quelle:

Erika Thurner: Nationalsozialismus und Zigeuner in Österreich, Wien-Salzburg 1983. Einwohneramt der Bundespolizei Villach. Ludwig Laher: Herzfleischentartung, Innsbruck, 2001. Gespräch mit Leonhard Blach, Bruder von Anna Taubmann, München am 4. Jänner 2001 und am 28. August 2001.

 

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