Opfer des NS Regimes

Valentin Sucher

geboren am 6. August 1927 in Maria-Elend im Rosental/Podgorij v Rožu

gefallen am 6. Dezember 1944 bei Vorderberg/Blače

zuletzt wohnhaft in Maria Elend im Rosental/Podgorij v Rožu

 

Der junge Valentin Sucher täuschte, bevor er sich den Partisanen anschloss, an der Drau einen Selbstmord vor, um seine Angehörigen zu schützen. Er ist am 6. Dezember 1944 im Alter von 17 Jahren bei einem Gefecht in der Umgebung von Vorderberg gefallen. Auf dem Friedhof in St. Leonhard bei Siebenbrünn befindet sich ein Partisanengrabstein auf dem sein Name mit sieben anderen Partisanen eingraviert ist. Als sie im Jahre 1949 in dieses gemeinsame Grab umgebettet wurden sprach der Pfarrer Janec Starc unter anderem folgende Worte: „In jener Zeit, als uns der verbrecherische Faschismus alles, sogar unsere Muttersprache rauben wollte, griff unsere Jugend zu den Waffen und sammelte sich in den Wäldern. Wir achten sie, denn nur ihnen haben wir es zu verdanken, dass der Nazismus seine schrecklichen Pläne nicht verwirklichen konnte. Sie haben ihr Leben hingegeben, damit wir auf unserer Erde bleiben konnten. Wir haben sie nicht vergessen, und wir werden sie auch nicht vergessen“. 

 

Quellen: Borut Marjan Sturm und Črtomir Zorec, Den Gefallenen für die Freiheit (S.183), Drava Verlag, Klagenfurt 1987. Erich Fein, Die Steine reden (S.153), Europaverlag Wien 1975. Gespräch mit der Schwester Maria Sucher 20. 3. 2000. Gespräch mit Franz Fugger aus Maria-Elend am 1. 4. 2000.

 

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