Opfer des NS Regimes

Johann Schaunig

geboren am 20. November 1926 in Unter-Greuth bei Latschach

gestorben am 21. Februar 1943 in Siegendorf/Deutschland

zuletzt wohnhaft in Unter-Greuth bei Latschach

 

Johann Schaunig ist wegen seiner slowenischen Herkunft im April 1942 zusammen mit seinem Vater Franz (1883) und seinen Geschwistern Theresia (1921), Maria (1922) und Franz (1925) von der Gestapo vertrieben und das Lager Hagenbüchan nach Deutschland deportiert worden. Dort wurde er zur Zwangsarbeit in einem Sägewerk verpflichtet. Jeden Tag fuhr er mit dem Zug zum Sägewerk. Am 21. Februar 1943 ist er am Bahnhof Siegendorf von einem Zug überfahren und getötet worden.

 

 

Quellen:

Rod pod Jepo, Izdala in Zaloila, Druba SV. Mohorja v celovcu 1971, F. Rehsmann (1889). Gespräch mit F. Rehsmann (Sohn, 1928) am 7. 1. 2000.

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