Opfer des NS Regimes

Jožef Noč

 

geboren 16. April 1926 in Kopein/Kopanje bei Latschach/Loče

gefallen am 3. Juli 1944 in Resignano/Italien

wohnhaft in Latschach/Loče

 

Josef Noč war der Sohn der Anna Noč. Er verdiente seinen Lebensunterhalt als Arbeiter. Zusammen mit Johanna Gailer aus Ledenitzen/Ledince hat Jožef Noč im Jahre 1944 dem Deserteur Thomas Knapp, der sich in der Ilič-Mühle in Kopain/Kopanje versteckte, mit Essen versorgt. Nach der Entdeckung von Thomas Knapp ist das ganze aufgeflogen und Jožef Noč, der bei der SS war, wurde daraufhin von der Gestapo verhaftet. Johanna Gailer gelang die Flucht zu den Partisanen. Josef Noč wurde zu einer Strafkompanie versetzt und ist am 3. Juli 1944 in Resignano gefallen.

Bemerkung:

...In einer Erhebung aus der unmittelbaren Nachkriegszeit durch Funktionäre der Slowenen wurde ermittelt, dass Jožef Noč am 3.7.1944 in Resignano in Italien gefallen sei. Er sei, nachdem er einem Deserteur geholfen hatte, zur Strafkompanie versetzt worden...

 

Quelle: Repitorium der Pfarre St. Stefan bei Finkenstein. Gespräch mit Johanna Gailer aus Ledenitzen am 23. August 1999. Gespräch mit Anton Uršič aus Latschach/Loče am 27. Jänner 2000. Brigitte Entner, Wer war Klara aus Šentflipš/St. Philippen?, Kärntner Sloweninnen und Slowenen als Opfer der NS-Verfolgung, Drava Verlag, Klagenfurt 2014.

 

 

 

 

 

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