Opfer des NS Regimes

Isidor Kofler

 

geboren am 1. Mai 1887 in Susalitsch/Žužalče bei Fürnitz/Brnca

gestorben am 25. März 1944 im KZ Lublin-Majdanek

 

Der Landarbeiter Isidor Kofler war verheiratet und hatte vier Kinder. Er war der Sohn des Fürnitzers Inwohner Johann Kofler und dessen Frau Maria Franzl.

Über Isidor Kofler ist wenig bekannt. Erstmals taucht er in den vom Internationalen Suchdienst  gesammelten NS-Unterlagen am 1. Jänner 1942 auf, als er vom KZ Strutthof in das KZ Dachau überstellt wurde. Zudem erfahren wir von einer neuerlichen Einweisung in das KZ Dachau am 21. November 1942. Ihm wurde nun die Häftlingsnummer 40335 zugeteilt und war mit dem Vermerk »AZR (Arbeitszwang Reich)« punziert. Anfang Jänner 1944 wurde er mit dem »Invalidentransport« vom KZ Dachau in das KZ Lublin-Majdanek überstellt. Sein Todestag wurde von der Lagerverwaltung des KZ Lublin-Majdanek mit den 25. März 1944 angegeben. Als Todesursache wurde »Kreislaufschwäche infolge Magen- und Darmkatarrh« angeführt. Isidor Kofler wurde 56 Jahre alt.

 

Quellen: Zitiert nach Brigitte Entner aus dem Buch: Brigitte Entner, Wer war Klara aus Šentlipš/St. Philippen?, Kärntner Slowenen und Sloweninnen als Opfer der NS-Verfolgung, Drava Verlag Klagenfurt 2014. Opferdatei des DOEW.

 

 

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