Opfer des NS Regimes

Božo Erjavec

gestorben im Jahre 1945 in Zell/Sele

zuletzt wohnhaft in Arnoldstein/Podklošter

Der junge Božo Erjavec stammte aus Kranj/Krainburg. Nach dem Überfall auf Jugoslawien im April 1941 musste er die Schule verlassen. Sein Vater wurde als Bahnhofsleiter in die Nähe von Arnoldstein versetzt. Die Familie zog mit ihm nach Kärnten.

Über Kontakte zu Ančka Ogris, die 1944 mit ihrem Vater verhaftet und in ein KZ eingewiesen wurde, fand Božo Erjavec im Herbst 1944 zu den Partisanen im Rosental. Er hatte Kontakt zu einer Freundin, die in einer Villacher Apotheke Medikamente und Mittel gegen Läuse für die Partisanen besorgte. Anfang 1945 verlor er in Zell sein junges Leben. Seine sterblichen Überreste wurden am dortigen Friedhof begraben.

Quelle: Zitiert nach Brigitte Entner aus dem Buch: Wer war Klara aus Šentlipš/St. Philippen? Kärntner Sloweninnen und Slowenen als Opfer der NS-Verfolgung, Klagenfurt, Drava Verlag 2014.

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