Opfer des NS Regimes

Josef Amtmann

geboren am 30. September 1883 in Kleinberg 7 bei Rosegg / Mali Gori / Rožek
gestorben am 6. Februar 1939 im KZ Dachau
zuletzt wohnhaft in Arnoldstein / Podklošter


Josef Amtmann wurde 1883 als lediger Sohn von Luzia Amtmann, Inwohnerin der Ukčič Badstube in Kleinberg in Rosegg geboren. Amtmann erlernte den Beruf des Zimmermanns. Am 18. Juni 1922 heratete er in St. Leonhard bei Siebenbrünn Maria Petrič, die zwei Söhne mit in die Ehe brachte.Ob Josef Amtmann deren leiblicher Vater war, bleibt ungewiss, fest steht nur, dass die beiden Kinder durch die Eheschließung legitimiert wurden. Am 14. Jänner 1939 wurde der mittlerweile verwitwete Amtmann von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau mit der Häftlingsnummer 32012 eingeliefert. Als Haftart wurde polizeiliche Sicherheitsverwahrung angegeben, wodurch er innerhalb des Konzentrationslagers von sämtlichen Privilegien ausgeschlossen war und zu den schwersten Arbeiten herangezogen wurde. Wenige Wochen nach seiner Einlieferung, am 5. Februar 1939, ist Josef Amtmann im KZ Dachau gestorben. Er wurde auf dem Friedhof München am Perlacher Feld beigesetzt.

Zitiert nach Werner Koroschitz, Zeichen setzen - NS-Opfer der Marktgemeinde Rosegg

Quellen: KZ-Gedenkstätte Dachau. Geburtsbuch der Pfarre Rosegg. Heimatrolle der Marktgemeinde Arnoldstein.

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