Opfer des NS Regimes

Martin Weingerl

geboren am 18. Februar 1883 in Zagreb/Agram/

gestorben am 30. März 1940 im KZ Sachsenhausen

 

Oberregierungsrat Martin Weingerl, Mitglied der christlichen Studentenverbindung Tauriskia in Villach, war Leiter der Expositur Feldkirchen. Als solcher war er an entscheidender Stelle bei der Verhinderung des NS-Putsches im Juli 1934 beteiligt. Das verziehen ihm die Nazis nie und schon im März 1938 wurde er seines Amtes enthoben und bald darauf verhaftet. Er wurde am 14. Dezember 1939 als "Schutzhäftling" in das KZ Sachsenhausen eingeliefert und unter der Häftlingsnummer 005900 registriert. Er verstarb am 30.März 1940. Als offizielle Todesursache wurde "Herzmuskelschwäche und Wassersucht" angegeben.

 

Quellen:

Archiv der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen; Helmut Rumpelt, März 1938 in Kärnten, Klagenfurt 1989, S. 219, 228, 304.

 

 

 

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